Religion

Die Zeugen Jehovas

18. November 2008

Mit dieser Sekte habe ich schon als Kind unschöne Erfahrungen gemacht und nun bin ich vollkommen im Bilde über diese Bibelverfälschungsgesellschaft. Es ist geradezu absurd, welchen Glauben diese Leute bis heute weltweit verbreiten konnten. Einige Beispiele muss ich nennen, weil tausende von anderen Büchern sowie die Neuoffenbarungen etwas ganz anderes aussagen: Diese Glaubensgemeinschaft wurde im 18. Jahrhundert in den USA von einigen Herrschaften ins Leben gerufen, die meinten, die Stimme Gottes zu hören, die ihnen sagte, wann der Weltuntergang zu erfolgen hätte. Als die Weissagung nicht in Erfüllung ging, wurde ein neues Datum beschlossen, dessen Prophezeiungserfüllung wieder auf sich warten ließ. So ging das noch einigemale und die anfangs beachtliche Gläubigerschar schrumpfte erwartungsgemäß wieder. Die Gründer ließen aber nicht locker und so brachten sie immer neue vermeintlich göttliche Nachrichten unters Volk. Wie sie es dennoch schafften, bis heute weltweit etliche Millionen Anhänger zu gewinnen, ist mir ein Rätsel, hängt aber wohl damit zusammen, daß bei weitem nicht Alles Lüge oder Verdrehung der Tatsachen war, was sie predigten. Aber wer mit der Lutherbibel aufwuchs, erkennt schnell die Widersprüche, die zahlreich sind. Nach den Zeugen Jehovas starb Jesus nicht am Kreuz, sondern an einem Pfahl, der auch als Marterpfahl tituliert wird. Die Sache mit der Dornenkrone wird nicht erwähnt und die Person Jesu selbst wird so kompliziert und unlogisch interpretiert, wie ich es zuvor nie geglaubt hätte. Was das Leben nach dem Tod betrifft, dürfen die Guten und Gerechten nach ihrer Auferstehung für immer auf der Erde wohnen und die Bösen bekommen noch eine Chance und werden danach für immer vernichtet.  Diese und viele andere Aussagen sind so unlogisch und alles andere als überzeugend, daß ich die Zeugen Jehova als potentielle Gehirnwäscheopfer hinstellen muss, die nur blind glauben, was sie von anderen gehört, aber niemals gesucht haben. Und zum Fragen beantworten haben sie nur ihre klägliche Bibel, denn anderes Wissen können sie nun mal nicht nachweisen. Diskutieren ist kaum möglich und selber nachdenken ist wohl unerwünscht und von einem sofortigen Ausschluss aus der Gemeinschaft begleitet. Da kann man nichts machen. Diese Menschen bekehren zu wollen ist fast unmöglich. Und das bedaure ich sehr.

Der Islam

14. November 2008

Als Wahrheitssucher habe ich selbstverständlich auch den Koran mit meinem Herzen untersucht und gleich beim ersten Lesen bin ich auf Aussagen Mohammeds gestossen, die mich befremdet, zum Teil auch abgestossen haben. Zur Mitte des Korans habe ich dieses Buch für immer geschlossen und daß über eine Milliarde Menschen den Koran als allein gültiges Gotteswerk anerkennen, macht mich sprachlos. Blinder Glaube hat schon so viel zerstört und Haß, Fanatismus und Rachegedanken gefördert und das ist mit dem Koran leider auch so. Wo Krieg gegen Andersgläubige, insbesondere den Christen oder Juden angezettelt wird, dort darf man keine Gottesworte erwarten, denn unser aller Gott ist ein Gott der Liebe, aber die Muslime haben darüber eine andere Meinung. Deshalb sieht unser himmlischer Vater auch nicht auf die Religionsbücher, sondern auf die guten Taten der Menschen. “An den Früchten werdet Ihr sie erkennen,” ist ein berühmtes Zitat unseres Heilands und muß nicht näher erklärt werden. Aber es gibt zum Glück dennoch Millionen von netten, freundlichen Muslimen, die alles andere im Sinn haben als unschuldige Leute ins Jenseits zu befördern, weil es ihr Koran scheinbar vorschreibt und ich selbst kenne auch einige Türken, aber einen verstockten Fanatiker habe ich nicht auf meiner Liste und das soll bitte auch so bleiben. Mein Gott verlangt nicht von mir, fünf mal am Tag zu beten und mich vorher auch noch zu waschen. Mein Heiland verbietet mir nicht, Schweinefleisch zu essen, er rät mir nur davon ab und das ist ein großer Unterschied. So gibt es noch einige Punkte , die ich als in einem christlichen Land aufgewachsene Person in den Lehren des Islam nie akzeptieren werde. Nun begreife ich auch, daß man tatsächlich eine Koranschule braucht, um die z. T. schwer zu verstehenden Suren überhaupt geistig verdauen zu können, während man die Erkenntnisse der Bibel sehr leicht begreifen kann. So wie ich Jesus liebe, so verehrt der Muslim seinen Mohammed und das ist auch gut so, deshalb liegt in der Religion des Menschen nicht sein Seelenheil, sondern an der gelebten Nächstenliebe und die gibt es da wie dort. Bedauerlich ist nur und wird es immer sein, daß jeder mit seinem Glauben recht haben will und so hält der Christ Jesus Christus für den menschgewordenen Gott und nicht für einen Propheten, während die Mohammedaner ihren Mohammed als letzten Propheten Gottes und Jesus nur für einen Propheten halten, aber nicht für Gottes Sohn und diese Widersprüche ergeben dann die Unstimmigkeiten, die immer wieder ohne Ergebnis diskutiert werden, aber diese Ungereimtheiten werden restlos aufgeklärt in den Neuoffenbarungen gegeben von Jakob Lorber und was er sonst noch zusammen mit dem Mystiker Franz Schumi zu Papier gebracht hat, glaube ich ebenfalls von ganzem Herzen und Besseres zum Lesen, Nachdenken, Staunen und Glauben fand ich bis heute nicht.