Monatsarchiv für Februar 2010

Geister

24. Februar 2010

Bei diesem Wort denkt man sofort an Gespenster und genaugenommen sind sie es auch, aber eben nur, wenn man sie durch Gottes Willen zu sehen bekommen soll, um an das Leben nach dem Tode zu glauben.  Geister sind also die Seelen von verstorbenen Menschen, die im Jenseits, also in der geistigen Welt weiterexistieren müssen oder die sich auf der Erde herumtreiben, weil sie noch gar nicht verstanden haben, daß sie gestorben sind und die Erde eigentlich verlassen sollten. Und das trifft leider für einen Großteil der Erdenbürger zu, die sich in ihrem Leben nie um göttliche Erkenntnisse bemüht haben und nun vor vollendete Tatsachen gestellt werden, denn viele der Gestorbenen, die das Licht nicht angenommen haben, das Jesus Christus heißt, irren eine Zeitlang im Dunkeln herum und das wünsche ich eigentlich niemandem, aber hier bewahrheitet sich ein Sprichwort, daß auch drüben Gültigkeit hat: Wer nicht hören will, muß fühlen. Im Grunde genommen sind wir immer Geister, jedoch als Mensch in einem Körper aus Fleisch und Blut gefangen, während wir nach unserem Abscheiden von der Erde den selben Körper besitzen, jedoch nicht mehr aus Fleisch und Blut, sondern geistig, leicht  und ihre Fähigkeiten, die wir uns dann nach und nach aneignen sollen und dürfen, sind nicht zu beschreiben. Der unwissend Gestorbene tut also genau das weiterhin, was er auf Erden am liebsten getan hat, jedoch ist seine Verwunderung groß, daß sich plötzlich niemand mehr für ihn interessiert oder mit ihm redet. Dieser Zustand kommt ihm seltsam vor, aber er bringt es nicht damit in Verbindung, daß er kein Erdenbürger mehr ist, weil er es einfach nicht weiß oder erkennt. Der gutgemachte Film “The Sixth Sense” zeigt in aller Deutlichkeit diese Situation und wer ein bißchen den Spiritismus durchforscht, wird immer wieder auf solche oder ähnliche Geschichten stossen. Medien und geistig begabte Personen können in der Tat die Gestorbenen sehen oder hören oder wenigtens spüren und bei diesen von ihnen übermittelten Nachrichten wird schnell deutlich, daß wirklich fast keiner der Hinübergegangenen anfangs versteht, was mit ihnen vorgegangen ist und so bleibt mir nun nur noch übrig, Ihnen wieder einmal ans Herz zu legen, sich mit den wirklichen Fragen des Lebens und besonders des Todes auseinanderzusetzen, denn wo und wie sie die Ewigkeit verbringen, liegt nur an Ihnen.

Die Kirche heute

21. Februar 2010

Mich treibt es eigentlich nur noch widerwillig zur Kirche, denn was ich mir wirklich ersehne, bekomme ich dort nicht. Man sitzt neben Fremden, die einem auch nach dem Gottesdienst nicht bekannter sind, singt Lieder, die man kaum mehr kennt und hört andächtig die nichtssagenden Predigten an, bis einem die Augen zufallen. Dann betet man das Vaterunser und geht nach einem unbefriedigenden Kirchenbesuch wieder nach Hause. Das ist für mich kein Dienst an Gott, sondern nur abgespulte Routine und hat kaum einen geistigen Wert. Und überhaupt: Das Glaubensgerüst der Kirche spottet teilweise jeder Beschreibung, wobei ich hier ein Beispiel zum Nachdenken anführen möchte: Die Katholiken beten Folgendes: “ Maria Mutter Gottes, bitt´ für unsere Sünden.”      Nun sollte man doch annnehmen, das man sich auch überlegt und darüber nachdenkt, was man betet und das sieht dann in Gottes Augen so aus:  Maria, als im Kinderhimmel die liebevollste Betreuerin der kleinen Seelchen wird vom blindgläubigen Kirchenvolk jeden Sonntag millionenfach mit Bitten bombardiert, sie möge doch für die sündigen Menschen beten, weil es scheinbar die Kirchenchristen selbst nicht können und wollen oder kein Vertrauen in sich selbst oder in Gott haben. So etwas nenne ich geistige Faulheit! Selbst wenn Maria als Geist die Fähigkeit dazu hätte, würde sie dann auch noch Zeit für ihre hingebungsvolle Arbeit im Jenseits haben, wenn sie für knapp eine Milliarde Katholiken Sonntag für Sonntag endlos beten müsste?  Ein anderes Beispiel, das aufzeigt, wie paradox die Kirche ihre Schäfchen erzogen hat: Spiritismus bedeutet Kontakt oder Verkehr mit der Geisterwelt, demnach ist das Beten zu Gott dasselbe, denn wie sonst könnte der Gläubige eine Verbindung mit Jesus oder seinen Engeln herstellen, aber gerade diese logische Tatsache akzeptiert die Kirche nicht und meint, wir wären dann mit dem Teufel im Verbund. Da frage ich mich, wie es kommt, daß ich durch die spiritistische Literatur einen festen Glauben und eine tiefe Liebe zu Jesus Christus bekommen habe und durch die Kirche kaum? Logische Schlußfolgerung: Satan macht Werbung für seinen Widersacher und verliert so seine Nachfolger. Toll, oder?  Und das ist noch lange nicht Alles! Inzwischen bestreiten z.B. sogar schon einige Geistliche ganz offen, daß Jesus der menschgewordene Gott ist und es diskutieren bereits Theologen darüber, ob unser Heiland wirklich Wunder vollbracht hat und wenn die Kardinäle, Bischöfe und anderer Überfluß nicht bald ihren Hang zum Zeitgeist bremsen, werden sie bald dazu übergehen, Homosexuelle und Lesbische kirchlich zu trauen, aber dann ist auch in Gottes Augen das Maß voll. Die Kirche hat zu diesem Zeitpunkt endgültig ihren Herrn und Meister verraten, da seine Gesetze nicht mehr anerkannt werden und das wird böse Konsequenzen haben.  Nun wissen Sie, weshalb ich mit der Kirche beinahe abgeschlossen habe und wer mehr über die Sünden der Kirche einst und jetzt erfahren möchte, der greife zu Franz Schumi oder Jakob Lorber´s großes Johannes-Evangelium und ihm werden die Augen aufgehen und das ist wohl auch der Grund, weshalb die Kirche göttliche Offenbarungen ablehnt und den Spiritismus bekämpft.” Herr, mögest Du der Kirche Einsicht und Verstand geben, sonst finden die Menschen noch länger die göttliche Wahrheit nicht und das wäre fatal, Amen!